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20. Dezember 2016

Selbstgemachter Hustensaft für Kinder (und Erwachsene)



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Dieser Hustensaft ist einfach, schnell gemacht und enthält nur natürliche Zutaten. Diese sind in den meisten Haushalten vorhanden und so kann dieser Hustensaft bei Bedarf schnell angesetzt werden. Im Kühlschrank hält er sich einige Tage. Ich bereite bei Bedarf immer eine kleine Menge frisch zu. Dieser Hustensaft enthält keinen Alkohol, der in vielen selbstgemachten Rezepten für Hustensaft Bestandteil ist.
Er wirkt lindernd bei Hustenreiz und Husten und kann Kindern ab einem Jahr gegeben werden.
Wenn ihr den Saft für jüngere Kinder/ Babys oder vegan herstellen wollt, dann muss der Honig ersetzt werden. Zum Beispiel gegen Agavendicksaft oder einer Zuckerlösung (siehe Rezept). Natürlich enthält "guter" Honig auch viele wertvolle  und gesundheitsförderliche Bestandteile, die in den Alternativ-Zutaten nicht enthalten sind.
Wir haben bei Erkältungen mit leichtem Reizhusten bzw. beginnenden Husten diesen Saft schon oft erfolgreich verwendet. Natürlich hoffe ich, dass ihr ihn eigentlich gar nicht brauchen werdet...😉





Zutaten:

  • 1 große Zwiebel
  • 1 Tl Thymian, getrocknet (ersatzweise gerebelt aus dem Gewürzregal)
  • 1Tl Fenchelsamen (ersatzweise Fencheltee)
  • 200g bis 250g Honig, flüssig ("möglichst kalt geschleudert")

Zubereitung:

  • Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden.
  • Den Thymian und die Fenchelsamen in einem Mörser etwas zerdrücken. Alternativ gerebelten Thymian und Fencheltee verwenden.
  • Die zerkleinerte Zwiebel sowie die Kräuter in ein sehr sauberes Gefäß/ Schraubglas füllen.
  • Anschließend den Honig mit dazu geben (Die Zwiebel muss gut bedeckt sein.) und die Zutaten gut mit einander vermischen.
  • Nun kann diese Mischung zwei bis drei Tage durchziehen. Etwa zwei Stunden nach dem Ansetzten stelle ich den Saft in den Kühlschrank. Bei Bedarf kann jetzt schon löffelweise vorsichtig (ohne Zwiebel 😉)etwas Saft entnommen werden.
  • Nach der "Zieh-Zeit" wird der fertige Hustensaft durch ein feines Sieb oder einen Teefilter in ein sauberes Fläschchen oder Schraubglas umgefüllt wird. Ich nehme den Hustensaft dazu gerne1-2 Stunden vor dem Umfüllen aus dem Kühlschrank, damit der Honig wieder flüssiger wird. Aber da die Zwiebeln etwas von ihrem Saft (mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen) an den Honig abgibt, wird dieser sowieso etwas flüssiger.
  • Den fertigen Hustensaft am besten im Kühlschrank aufbewahren.
  • Nun kann bei Bedarf mehrmals täglich ein Teelöffel des Hustensaftes eingenommen werden.







Zubereitung mit Thermomix:

  • Die Zwiebel schälen und vierteln und in den Mixtopf geben.
  • Die Fenchelsamen und den getrockneten Thymian dazu geben und alles zusammen für 5 Sek. / Stufe 5 zerkleinern.
  • Anschließend den Honig mit einwiegen und alle Zutaten für 30 Sekunden/ Stufe 2 / linkslauf vermischen. Die Honigmenge richtet sich danach, wie groß eure Zwiebel ist. Die Zwiebel muss später gut mit dem Honig bedeckt sein.
  • Nun kann diese Mischung zwei bis drei Tage durchziehen. Etwa zwei Stunden nach dem Ansetzten stelle ich den Saft in den Kühlschrank. Bei Bedarf kann jetzt schon löffelweise vorsichtig (ohne Zwiebel 😉) etwas Saft entnommen werden.
  • Nach der "Zieh-Zeit" wird der fertige Hustensaft durch ein feines Sieb oder einen Teefilter in ein sauberes Fläschchen oder Schraubglas umgefüllt wird. Ich nehme den Hustensaft dazu gerne 1-2 Stunden vor dem Umfüllen aus dem Kühlschrank, damit der Honig wieder flüssiger wird. Aber da die Zwiebeln etwas von ihrem Saft (mit seinen wertvollen Inhaltsstoffen) an den Honig abgibt, wird dieser sowieso etwas flüssiger.
  • Den fertigen Hustensaft am besten im Kühlschrank aufbewahren.
  • Nun kann bei Bedarf mehrmals täglich ein Teelöffel des Hustensaftes eingenommen werden.







Zuckerlösung als Honigalternative:

  • 125g Zucker / brauner Rohrzucker mit
  • 75g Wasser und einem
  • "Spritzer" Zitronensaft
  • mischen und aufkochen lassen, dabei öfter umrühren.(Thermomix: ca. 5Min./100°C/Stufe 2)
  • Einige Minuten weiter köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  • Diese Lösung abkühlen lassen und wie im Rezept weiter verfahren.





Hinweis:

Dieser selbst hergestellte Saft kann natürlich nicht die Untersuchung und die Beratung eines qualifizierten Arztes ersetzen, besonders bei stärkeren Infekten. 





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